Dienstag, 26. Februar 2008

Christchurch - Zuerich

Tja, leider gehts nicht so schnell, wies geschrieben ist.

Mein Rueckflug am Donnerstag wird richtig lange.

Christchurch - Sydney - Bankgkok - Dubai - Zuerich

Gut, dass Emirates so ein gutes Entertainmentprogramm hat ;-)

Ab Donnerstagabend gilt also meine NZ-Handy-Nr. nicht mehr und am Wochenende bin ich wieder zurueck in der CH. Ich freu mich auf meine eigenen vier Waende!

Bis bald

Queenstown - Christchurch

Oje, oje, die Busfahrt von Queenstown nach Christchurch war ganz schoen lange (ca. 500 km, 8 - 19.30 Uhr)! Und jetzt muss ich etwas unfreundlich sein: Ausserdem kam mir das ganze wie ein Ausflug eines Altersheims vor. Wieso haben mir die Leute im Touri-Info nur dieses Unternehmen empfohlen?! Ich habe den Altersduchschnitt massiv heruntergedrueckt und war die einzige Backpackerin.

Was ich an Landschaften auf der Fahrt gesehen habe, entschaedligte allerdings alles. Wir fuhren ueber Mt. Cook (der hoechste Berg in NZ) und vorbei an zwei Gletscherseen. In Mt. Cook hatten wir einen 2-stuendigen Aufenthalt, welchen ich fuer eine kurze Wanderung (1 Std. 20 Min.) nutzte. Ja, ja, wir haben ja auch Gletscher und Berge in der CH, aber nicht solche wie in NZ. Ganz schoen beeindruckend!

In Christchurch sah ich dann alle besseren Hotels von aussen, weil alle Passagiere vor den Unterkuenften abgeladen wurden. Keine Angst, auch ich als Backpackerin wurde (zwar als letzte) vor mein Hostel chauffiert, wo ich sehr freundlich empfangen wurde. Die meisten Leuter hier sind wirklich super nett.

Fuer die letzten zwei Naechte wurde ich im 4-er-Zimmer einquartiert. Alles Einzelbetten und alle wie in Nischen platziert. Echt gut!

Montag, 25. Februar 2008

Dunedin - Queenstown

Am Sonntagabend wurde es mir zu spaet zum Duschen, also begann der heutige Tag damit.

Nach dem Fruehstueck verfrachtete ich alle meine Sachen so ruhig wie moeglich auf den Gang, damit ich dort noch fertig packen konnte. Mein Zimmergenosse war immer noch tief in den Federn. Wie sehr ich mich doch auf meine eigenen vier Waende freue ;-)

Vom Hostel zur Railwaystation (Bushaltestelle) wars ein ziehmliches Stueck Weg. Gut, dass ich mich schon von ein paar Dingen verabschiedet hatte. Trotzdem schleppe ich immer noch viel mit mir rum. In der Railwaystation konnte ich den Rucksack und meinen Foodbag einstellen. Jetzt wars hoechste Zeit fuer einen Kaffee. Zum Fruehstueck gibts immer Tee, deshalb freue ich mich immer auf den ersten Kaffee am Tag!

Vor meiner Abreise um 12.00 Uhr ging ich auf eine Stadtrundfahrt. Ja, die hat mir doch noch ein paar schoene Seiten von Dunedin gezeigt. Die Haeuser im viktorianischen Stil gefallen mir sehr. Ausserdem hat die Stadt auch einen tollen Strand.

Ein Mal mehr steht dann eine laengere Busfahrt auf dem Programm. Mein MP3-Player verkuerzt mir die Zeit.

In Queenstown uebernachte ich zum ersten und einzigen Mal in einem YHA, welches aber super eingerichtet ist und mitten in der Stadt liegt. So habe ich am naechsten Morgen keinen langen Weg zum Bus.

Nachdem ich mein Zimmer (4er) bezogen habe, gehe ich einkaufen, mache einen Spaziergang und kaufe mir zum Znacht ein Sushi (inkl. Bier). Abendessen gibts am See bei Sonnenuntergang.

Sonntag, 24. Februar 2008

Dunedin

Witzig, wie man hier immer wieder Leute trifft. In meinem 3er-Schlag in Dunedin ist ein Typ, den ich schon in Wanaka im Hostel gesehen habe. Das Hostel hier ist toll. Es liegt zwar wieder etwas erhoeht am Huegel, aber ich wurde ja direkt vor der Tuer abgeladen. Es wird von einer Schweizerin und einem Neuseelaender gefuehrt und ist tip top eingerichtet. Die Zimmer sind erfreulich gross und die Betten hervorragend.

Heute Sonntag stand ein volles Tagesprogramm an. Am Morgen die Besichtigung des Larnach Castle und am Nachmittag eine Wildlife-Tour mit Albatrossen und Pinguinen. Beide Touren fuehrten mich auf die Otago Peninsula. Ein wunderbares Fleckchen Erde. Auf einer Seite der Hafen von Dunedin und auf der anderen das Meer. Das Land wurde von Vulkanen geformt. Hier gibt es schoene Sandstraende, die alle erreichbar sind. Als ich Dunedin zum ersten Mal sah, dachte ich: Gut, dass ich nur zwei Naechte hier bin. Na ja, wenn ich mir das jetzt anschaue: Hier gaebs schon noch mehr zu unternehmen.

Am Ende der Peninsula liegt das Albatros-Reserve. Das ist scheinbar der einzige Ort am Festland, wo Albatrosse brueten. Tatsaechlich sehen wir hier auch drei Nester. Zum Fliegen ist allerdings keiner der Voegel aufgelegt.

Pinguine sehen wir wesentlich mehr. Es sind gelbaeugige Pinguine, die vom Aussterben bedroht sind. Wenn ich mich richtig erinnere, gibts von denen nur noch 4000 Stk.

Zurueck nach Dunedin gehts dann per Boot. Wieder ein erlebnisreicher Tag, der sich zu Ende neigt.

Auf dem Rueckweg ins Hostel gehe ich noch einkaufen. Dann koche ich zum letzten Mal (Pasta) und gehe wieder frueh ins Bett. Die vielen Eindruecke machen mich immer muede. Na ja, direkt gehe ich nicht ins Bett, schliesslich steht am Montag die Busfahrt zurueck nach Queenstown an und ich packe meinen Rucksack wieder so weit wie moeglich. Eine Zimmergenossin hat das gleiche Programm und so gehts doch gleich besser. Wie heisst es doch gleich: Geteiltes Leid ist halbes Leid!

Samstag, 23. Februar 2008

Te Anau - Dunedin

Heute stand wieder ein Reisetag auf dem Programm. Frueh aufstehen, fertig packen und zur Bushalte stelle gehen.

Fuer ein Mal war ich am Morgen unterwegs. Die Stimmung war toll. Nebelschaden lagen ueber den Huegeln, dem See und in den Taelern. Unser Fahrer goennte uns einen Kaffeehalt in einem huebschen Kaffee. Spaeter machen wir auch noch halt an einem Traumstrand. Auch nach fuenf Wochen hier, kann ich kaum Worte fuer die Landschaft finden.

Inzwischen hat sich der Nebel verzogen und die ganze Fahrt nach Dunedin scheint die Sonne. Wieder eine Stadt und ich denke: Wars richtig hier her zu kommen? Wie immer bin ich muede von der Fahrt. Wie gut, dass der Fahrer mich direkt vor meinem Hostel abgeladen hat.

Nach dem Einchecken, dem Beziehen des Zimmers und dem Verstauen meiner Fressalien mache ich mich auf dem Weg zum i-Site. Ich weiss schon, was ich am naechsten Tag unternehmen will.

Das Hostel ist ausgebucht und auch im i-Site ist viel los. Anstehen laesst sich nicht vermeiden. Ich buche einen Besuch im Larnach Castel und eine Wildlife-Tour.

Anschliessend war hoechste Zeit fuer eine Pause und einen guten Kaffee!

Eigentlich wollte ich noch in den Botanischen Garten. Aber das habe ich sein lassen. Stattdessen habe ich mir ein Kinoticket besorgt. Vor der Vorstellung bin ich ins Hostel zurueck, wo ich mir ein Nickerchen gegoennt habe, vor ich mir zum Abendessen einen Cesar-Salat zubereitete. Frisch gestaerckt gings dann ins Kino (girly stuff).

Donnerstag, 21. Februar 2008

Te Anau

Unglaublich aber wahr, heute durchkreuzte nichts meine Wanderplaene :-) Der Himmel war zwar bedeckt, aber es sollte trocken bleiben. Also fuhr ich mit dem Bus zum Ausgangspunkt meiner Wanderung.

In NZ gibt es verschiedene Great Walk, welche alle mehrere Tage dauern. Einen ganzen konnte/wollte ich nicht machen, weil ich dazu die Ausruestung nicht hatte, aber einen Tag musste schon noch sein.

Das konnte ich heute tun. Ich war einen Tag auf dem Kepler Tack unterwegs. Die Wege sind super markiert und ausgebaut.
Der Weg fuehrte mich durch einen verwunschenen Wald mit viel Moos und Farnen. Ueber Haengebruecken. Vorbei an Fluessen, Seen und Mooren. Zu Kiesstraenden und ausgetrockneten Flussbetten. Ihr koennt auch sicher vorstellen, dass meine Kamera staendig in Betrieb war.

Nach einem Tag wandern, bin ich muede und zu frieden wieder im Hostel angekommen!

Te Anau

Ausruhen und realxen war am 1. Tag in Te Anau angesagt. Allerdings musste ich zuerst noch meine Waesche machen (zum letzten Mal in NZ).

Dann gabs auswaerts Fruehstueck und anschliessend eine Shopping-Tour. Nachdem ich alles im Hostel abgeladen hatte, legte ich mich an den See und habe in meinem Buch geschmoeckert. Am spaeteren Nachmittag machte ich noch einen kurzen Spaziergang und ging dann ins Kino, wo ich mir einen Film ueber das Fiordland anschaute. Die Bilder waren einfach ueberwaeltigend, genau so wie die Gegend hier.

Nach dem Film goennte ich mir ein Abendessen auswaerts. Schliesslich musste ich schon mal das NZ-Lamm probieren! Ja, dazu gabs auch Wein und einen feinen Schoggi-Kuchen zum Dessert. Schliesslich wird frau nur ein mal 36 Jahre alt und ein bisschen feiern darf sein.