Witzig, wie man hier immer wieder Leute trifft. In meinem 3er-Schlag in Dunedin ist ein Typ, den ich schon in Wanaka im Hostel gesehen habe. Das Hostel hier ist toll. Es liegt zwar wieder etwas erhoeht am Huegel, aber ich wurde ja direkt vor der Tuer abgeladen. Es wird von einer Schweizerin und einem Neuseelaender gefuehrt und ist tip top eingerichtet. Die Zimmer sind erfreulich gross und die Betten hervorragend.
Heute Sonntag stand ein volles Tagesprogramm an. Am Morgen die Besichtigung des Larnach Castle und am Nachmittag eine Wildlife-Tour mit Albatrossen und Pinguinen. Beide Touren fuehrten mich auf die Otago Peninsula. Ein wunderbares Fleckchen Erde. Auf einer Seite der Hafen von Dunedin und auf der anderen das Meer. Das Land wurde von Vulkanen geformt. Hier gibt es schoene Sandstraende, die alle erreichbar sind. Als ich Dunedin zum ersten Mal sah, dachte ich: Gut, dass ich nur zwei Naechte hier bin. Na ja, wenn ich mir das jetzt anschaue: Hier gaebs schon noch mehr zu unternehmen.
Am Ende der Peninsula liegt das Albatros-Reserve. Das ist scheinbar der einzige Ort am Festland, wo Albatrosse brueten. Tatsaechlich sehen wir hier auch drei Nester. Zum Fliegen ist allerdings keiner der Voegel aufgelegt.
Pinguine sehen wir wesentlich mehr. Es sind gelbaeugige Pinguine, die vom Aussterben bedroht sind. Wenn ich mich richtig erinnere, gibts von denen nur noch 4000 Stk.
Zurueck nach Dunedin gehts dann per Boot. Wieder ein erlebnisreicher Tag, der sich zu Ende neigt.
Auf dem Rueckweg ins Hostel gehe ich noch einkaufen. Dann koche ich zum letzten Mal (Pasta) und gehe wieder frueh ins Bett. Die vielen Eindruecke machen mich immer muede. Na ja, direkt gehe ich nicht ins Bett, schliesslich steht am Montag die Busfahrt zurueck nach Queenstown an und ich packe meinen Rucksack wieder so weit wie moeglich. Eine Zimmergenossin hat das gleiche Programm und so gehts doch gleich besser. Wie heisst es doch gleich: Geteiltes Leid ist halbes Leid!
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen